31.12: 2006: Bleibt alles anders!
Category: Diverses
In wenigen Stunden beginnt auch in Deutschland das neue Jahr. Dieses Jahr wird die Uhr eine Sekunde angehalten, um die Differenz mit der Erdbewegung auszugleichen. Aber was ist schon eine Sekunde im Leben eines Menschen: viel oder wenig?
Für alle, die sich mit dem Jahresrückblick 2005 und der Frage, wie 2006 wohl wird, beschäftigen, gibt es hier ein Zitat aus dem Lied Bleibt alles anders von Herbert Grönemeyer. Bleibt alles gleich oder wird alles anders? Nein, es bleibt alles anders:
Für alle, die sich mit dem Jahresrückblick 2005 und der Frage, wie 2006 wohl wird, beschäftigen, gibt es hier ein Zitat aus dem Lied Bleibt alles anders von Herbert Grönemeyer. Bleibt alles gleich oder wird alles anders? Nein, es bleibt alles anders:
In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern von kgblog.de einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles Gute für 2006.thron über konvention
das leben kommt von vorn
stehst unter einem hellen stern, einem hellen stern
verträum dich in deinem traum
verlaß dich auf zeit und raum
...
es gibt viel zu verlieren, du kannst nur gewinnen
genug ist zuwenig - oder es wird so wie es war
leb den transit, zwing das wahre geschick
durchquer den hades zum ziel
hoffnung als gegengewicht
Category: Diverses
Wieder einmal entpuppt sich ein kostenloser Counter für Websites bzw. Blogs als ein trojanisches Pferd für Werbung. Nachdem Webstats4U seinen Nutzern Popups untergeschoben hatte, nutzt der Blogcounter seinen Code um auf ein Spamblog zu verlinken. Beim Blogcounter wird neuerdings ein Link auf stadtblogs.de eingebunden, das ein bekannter Suchmaschinenspammer betreibt. [siehe auch Der Counter ist fort!]
Viele Nutzer werden sich jetzt wieder auf die Suche nach einem kostenlosen Counter machen, der ihnen keine Werbung unterschiebt und eine tolle Performance bietet. Vorher sollte man sich aber mal die Ansprüche an einen solchen Service klar machen:
Bei jedem Aufruf der eigenen Website wird der Counterserver angesprochen. Der Betreiber hat hohe Traffikkosten. Bei jedem Seitenaufruf müssen die Besucherdaten ausgewertet werden und in der Datenbank hinterlegt werden. Um einen guten Service zu bieten, muss mit guter Hardware für ordentlich Performance gesorgt werden. Schnelle Server haben natürlich ihren Preis. Schließlich muss ein solcher Server regelmäßig betreut werden. Bestimmt keine erfreuliche Freizeitbeschäftigung, die man mal eben für seine Kumpels übernimmt. Ein Counterserver verursacht also erhebliche Kosten für Technik und Betreuung.
Wenn man solch einen Service kostenlos anbietet, müssen also andere Einnahmequellen her: Statt für den Service zu zahlen bekommt der Kunde mehr oder minder offensichtlich Werbung auf die Webiste. Und da auch in der Werbung das Geld nicht auf der Straße liegt, kommen solche Anbieter zum Zug, denen Seriosität nicht wichtig ist.
Der Traum vom kostenlosen Counter ist ein Wunschtraum, der nicht in Erfüllung gehen wird. Wer einen werbefreien, performanten Counter haben will, der muss für diesen Service bezahlen oder sich ein Skript wie pphlogger auf dem eigenen Webaccount installieren.
Viele Nutzer werden sich jetzt wieder auf die Suche nach einem kostenlosen Counter machen, der ihnen keine Werbung unterschiebt und eine tolle Performance bietet. Vorher sollte man sich aber mal die Ansprüche an einen solchen Service klar machen:
Bei jedem Aufruf der eigenen Website wird der Counterserver angesprochen. Der Betreiber hat hohe Traffikkosten. Bei jedem Seitenaufruf müssen die Besucherdaten ausgewertet werden und in der Datenbank hinterlegt werden. Um einen guten Service zu bieten, muss mit guter Hardware für ordentlich Performance gesorgt werden. Schnelle Server haben natürlich ihren Preis. Schließlich muss ein solcher Server regelmäßig betreut werden. Bestimmt keine erfreuliche Freizeitbeschäftigung, die man mal eben für seine Kumpels übernimmt. Ein Counterserver verursacht also erhebliche Kosten für Technik und Betreuung.
Wenn man solch einen Service kostenlos anbietet, müssen also andere Einnahmequellen her: Statt für den Service zu zahlen bekommt der Kunde mehr oder minder offensichtlich Werbung auf die Webiste. Und da auch in der Werbung das Geld nicht auf der Straße liegt, kommen solche Anbieter zum Zug, denen Seriosität nicht wichtig ist.
Der Traum vom kostenlosen Counter ist ein Wunschtraum, der nicht in Erfüllung gehen wird. Wer einen werbefreien, performanten Counter haben will, der muss für diesen Service bezahlen oder sich ein Skript wie pphlogger auf dem eigenen Webaccount installieren.
19.12: Countdown zum Heiligabend
Category: Diverses

Tannenbaumalarm: Jetzt
wird's ernst ...
Ab Ende November richtet sich die ganze Planung auf das Weihnachtsfest aus, der Countdown zum Heiligabend läuft. Angesichts solcher Großereignisse möchte man möglichst viel in Ordnung bringen oder erledigen, auch wenn es nichts mit dem anstehenden Termin zu tun hat. Wahrscheinlich bin ich nicht der Einzige, der jedes Jahr aufs Neue diesen Denkfehler macht.
Allerdings beginnt jetzt schon wieder die Vernunft zu siegen: die Pläne werden wieder auf das Notwendige reduziert. Vieles lässt sich auch nach Weihnachten oder gar im nächsten Jahr erledigen. Und erledigen sollte man die Dinge, die etwas zum Erfolg des Weihnachtsfestes beitragen. Ein Gesetz der Ökonomie lautet bekanntlich: Mit möglichst wenig Aufwand größtmöglichen Nutzen erzielen.
Wahrscheinlich wird es mir die nächsten Tage nicht ganz glücken, aber meine Empfehlung für den Countdown zum Heiligabend ist: Don't panic, reduce to the max.
Category: Diverses
Nachdem die Biografie eines amerikanischen Journalisten verfälscht wurde, dürfen in der englischen Wikipedia nur noch angemeldete Nutzer neue Artikel erstellen. Berichte dazu gibt es unter anderen im österreichschen Standard: Internet-Rufmord bei Wikipedia und Wikipedia wird weniger frei.
Nachdem die Wikipedia einen größeren Bekanntheitsgrad erreicht hat, kommen jetzt auch die Probleme des Projekts mehr in die Öffentlichkeit. Das Spamproblem bei Wikis ist eigentlich ein alter Hut. In der Wikipedia sind viele Helfer nur damit beschäftigt, unsinnige Änderungen und Beiträge zu löschen. Um das zu sehen, reicht schon ein Blick in die Letzten Änderungen der deutschen Wikipedia.
Für fragwürdige Bearbeitungen in der Wikipedia gibt es viele Motive: der einfache Vandalismus, bei dem allein das Verändern Spaß macht. Oft wird auch Werbung in eigener Sache gemacht, durch Selbstdarstellung oder Links auf die eigene Website. Üble Nachrede ist auch problemlos möglich, solange man dafür sorgt, das man nicht über die IP erkannt werden kann und nicht zu offenkundig vorgeht. Und wenn nur genügend Leute mithelfen kann man auch eine ganze Partei oder Organisation promoten, schließlich hat die Wikipedia einen großen Bekanntheitsgrad und gute Suchergebnisse bei google & Co.
Ich persönlich halte den jetzigen Schritt der englischen Wikipedia für verspätet und unzureichend. In der Wikipedia sollten nur Nutzer Artikel bearbeiten dürfen, die sich angemeldet haben und zumindest eine gültige E-Mail-Adresse nachweisen können. Die Nutzer, die ernsthaft mitarbeiten wollen, werden sich auch anmelden. Und alleine die Anmeldung ist für viele Spammer eine riesige Hürde.
Ergänzung: Zu diesem Thema ist ein interessantes Interview mit Kurt Jansson, dem 1. Vorsitzenden der Wikimedia Deutschland e.V., in der Netzeitung erschienen: Wikipedia: Keine Abkehr vom Prinzip.
Nachdem die Wikipedia einen größeren Bekanntheitsgrad erreicht hat, kommen jetzt auch die Probleme des Projekts mehr in die Öffentlichkeit. Das Spamproblem bei Wikis ist eigentlich ein alter Hut. In der Wikipedia sind viele Helfer nur damit beschäftigt, unsinnige Änderungen und Beiträge zu löschen. Um das zu sehen, reicht schon ein Blick in die Letzten Änderungen der deutschen Wikipedia.
Für fragwürdige Bearbeitungen in der Wikipedia gibt es viele Motive: der einfache Vandalismus, bei dem allein das Verändern Spaß macht. Oft wird auch Werbung in eigener Sache gemacht, durch Selbstdarstellung oder Links auf die eigene Website. Üble Nachrede ist auch problemlos möglich, solange man dafür sorgt, das man nicht über die IP erkannt werden kann und nicht zu offenkundig vorgeht. Und wenn nur genügend Leute mithelfen kann man auch eine ganze Partei oder Organisation promoten, schließlich hat die Wikipedia einen großen Bekanntheitsgrad und gute Suchergebnisse bei google & Co.
Ich persönlich halte den jetzigen Schritt der englischen Wikipedia für verspätet und unzureichend. In der Wikipedia sollten nur Nutzer Artikel bearbeiten dürfen, die sich angemeldet haben und zumindest eine gültige E-Mail-Adresse nachweisen können. Die Nutzer, die ernsthaft mitarbeiten wollen, werden sich auch anmelden. Und alleine die Anmeldung ist für viele Spammer eine riesige Hürde.
Ergänzung: Zu diesem Thema ist ein interessantes Interview mit Kurt Jansson, dem 1. Vorsitzenden der Wikimedia Deutschland e.V., in der Netzeitung erschienen: Wikipedia: Keine Abkehr vom Prinzip.
04.12: Open Content Advent
Category: Diverses
Beinahe hätte ich den Webkrauts Adventskalender vergessen. Seit letztem Donnerstag (1.12.) gibt es im Webkrauts Blog einen Adventskalender. Jeden Tag wird ein neuer Artikel über Webstandards und Barrierefreiheit veröffentlicht. Wenn man auf den Titel des Postings oder den Link "Den ganzen Text lesen ..." klickt, bekommt man einen spannenden Artikel zu lesen. Nachdem ich die Webkrauts hier schon kritisiert habe, freue ich mich um so mehr, das Webstandards jetzt auch in Deutschland eine Plattform bekommen. Und ab heute wird täglich gelesen.
Stefan Münz, bekannt durch SELFHTML, bietet auch sein neues Buch Professionelle Websites zum kostenlosen Download an. Im SELFHTML aktuell Weblog hat er einen Artikel über die Gründe dafür geschrieben: Schenk-Kultur auch bei Verlagen?. Ich würde mich sehr freuen, wenn sich dieses Vorgehen weiter verbreitet. Ich habe immer noch gerne ein gebundenes Buch zum Lesen, da mir das Lesen langer Texte am Bildschirm keinen Spaß macht. Wenn die Inhalte aber auch zum schnellen Nachschlagen im Internet stehen, ist das wirklich sehr nützlich, da man seine Bücher nicht immer greifbar hat. [via AccessBlog]
Bei soviel Geschenken in vorweihnachtlicher Zeit fällt mir noch eine kleine Weisheit ein: Schenken macht oft mehr Freude als beschenkt zu werden.
Stefan Münz, bekannt durch SELFHTML, bietet auch sein neues Buch Professionelle Websites zum kostenlosen Download an. Im SELFHTML aktuell Weblog hat er einen Artikel über die Gründe dafür geschrieben: Schenk-Kultur auch bei Verlagen?. Ich würde mich sehr freuen, wenn sich dieses Vorgehen weiter verbreitet. Ich habe immer noch gerne ein gebundenes Buch zum Lesen, da mir das Lesen langer Texte am Bildschirm keinen Spaß macht. Wenn die Inhalte aber auch zum schnellen Nachschlagen im Internet stehen, ist das wirklich sehr nützlich, da man seine Bücher nicht immer greifbar hat. [via AccessBlog]
Bei soviel Geschenken in vorweihnachtlicher Zeit fällt mir noch eine kleine Weisheit ein: Schenken macht oft mehr Freude als beschenkt zu werden.