Zur Zeit überprüfen viele Blogger den Wert ihres Weblogs mit Hilfe eines Tools, das im Business Opportunities Weblog angeboten wird. Natürlich habe ich meine URL auch mal in das Formular eingegeben. Resultat: mein Weblog soll 564.54$ wert sein.
Mir hat es aber keine Ruhe gelassen, wie diese Zahl zustande kommt. Um das zu verstehen muss man erst mal den langwierigen Hintergrundartikel Doing the numbers on the AOL-WeblogsInc deal lesen. Nachdem AOL den Bloghoster WeblogsInc gekauft hat, berechnet der Autor aus der Zahl von Links auf WeblogsInc den Kaufpreis für einen einzelnen Link. Die aufschlussreichste Tabelle befindet sich ganz am Ende des Artikels: Bei einem Kaufpreis von 25 Millionen Dollar ist jeder Link $564.64 wert. Damit haben wir unseren Rechenschlüssel.
Jetzt interessiert sich diese Statistik und auch das dazugehörige Tool nur für Links, die von Technorati gelistet werden. Gebe ich meine URL bei Technorati ein, ergibt sich folgendes Bild: zur Zeit verlinken sieben Posts auf mein Weblog, aber nur eine Website. Das ist mal schräg mal schön, die mich in ihrer Blogroll hat, jede Seite ihrer Site verlinkt also auf kgblog.
Und wer ein mal 564.54$ ausrechnen kann, dem ist jetzt alles klar. Bleibt nur die Frage: Wer zahlt mir 564.54$ dafür, das mal schräg mal schön auf mein Weblog verlinkt? Wohl niemand. - Und warum beschäftige ich mit solchen Zahlenspielereien? Gähn. Dazu fällt mir jetzt nichts mehr ein...
Mir hat es aber keine Ruhe gelassen, wie diese Zahl zustande kommt. Um das zu verstehen muss man erst mal den langwierigen Hintergrundartikel Doing the numbers on the AOL-WeblogsInc deal lesen. Nachdem AOL den Bloghoster WeblogsInc gekauft hat, berechnet der Autor aus der Zahl von Links auf WeblogsInc den Kaufpreis für einen einzelnen Link. Die aufschlussreichste Tabelle befindet sich ganz am Ende des Artikels: Bei einem Kaufpreis von 25 Millionen Dollar ist jeder Link $564.64 wert. Damit haben wir unseren Rechenschlüssel.
Jetzt interessiert sich diese Statistik und auch das dazugehörige Tool nur für Links, die von Technorati gelistet werden. Gebe ich meine URL bei Technorati ein, ergibt sich folgendes Bild: zur Zeit verlinken sieben Posts auf mein Weblog, aber nur eine Website. Das ist mal schräg mal schön, die mich in ihrer Blogroll hat, jede Seite ihrer Site verlinkt also auf kgblog.
Und wer ein mal 564.54$ ausrechnen kann, dem ist jetzt alles klar. Bleibt nur die Frage: Wer zahlt mir 564.54$ dafür, das mal schräg mal schön auf mein Weblog verlinkt? Wohl niemand. - Und warum beschäftige ich mit solchen Zahlenspielereien? Gähn. Dazu fällt mir jetzt nichts mehr ein...
Die Enwickler des Internet Explorer 7 schreiben ganz modern ein eigenes Blog. Sie appellieren jetzt an Webdesigner und Webentwickler die CSS-Hacks von Ihren Seiten zu entfernen und sie duch Conditional Comments zu ersetzen: "Call to action: The demise of CSS hacks and broken pages". Verkehrte Welt?
Microsoft hat sich jahrelang nicht um Webstandards gekümmert. Um Webseiten für den Internet Explorer 5 und 6 anzupassen, ist der Einsatz von CSS-Hacks oft unumgänglich. Auf eine Stunde CSS-Entwicklung für Mozilla bzw. Firefox, kommen bei mir ungefähr zwei bis drei Stunden Anpassung für die aktuelle Version des Internet Explorer. Ganz abgesehen von den Verzweiflungs- und den Wutanfällen, die auftreten, wenn die zehnte oder zwanzigste Änderung immer noch nicht zur gewünschten Darstellung im Internet Explorer führt.
Der neue Internet Explorer 7 soll sich jetzt an die Standards halten und diese Anpassungen überflüssig machen. Allerdings handelt es sich um eine Betaversion eines Browser, der nur unter Windows XP SP 2 läuft. Die aktuelle Verbreitung dürfte bei nährungsweise Null Prozent liegen und wie standardkonform der Browser wirklich ist oder wird, muss sich auch noch zeigen.
Ich werde deshalb keine Änderungen an meinem Webseiten vornehmen und weiterhin CSS-Hacks einsetzen, wenn sie notwendig sind. Den Internet Explorer 7 werde ich erst dann berücksichtigen, wenn er auf dem Markt ist und eine entsprechende Verbreitung hat. Bis dahin sollen die Entwickler des IE 7 unter dem CSS-Chaos leiden, für das ihre Firma in den letzten Jahren gesorgt hat.
[via BeBlog und perun.net]
Microsoft hat sich jahrelang nicht um Webstandards gekümmert. Um Webseiten für den Internet Explorer 5 und 6 anzupassen, ist der Einsatz von CSS-Hacks oft unumgänglich. Auf eine Stunde CSS-Entwicklung für Mozilla bzw. Firefox, kommen bei mir ungefähr zwei bis drei Stunden Anpassung für die aktuelle Version des Internet Explorer. Ganz abgesehen von den Verzweiflungs- und den Wutanfällen, die auftreten, wenn die zehnte oder zwanzigste Änderung immer noch nicht zur gewünschten Darstellung im Internet Explorer führt.
Der neue Internet Explorer 7 soll sich jetzt an die Standards halten und diese Anpassungen überflüssig machen. Allerdings handelt es sich um eine Betaversion eines Browser, der nur unter Windows XP SP 2 läuft. Die aktuelle Verbreitung dürfte bei nährungsweise Null Prozent liegen und wie standardkonform der Browser wirklich ist oder wird, muss sich auch noch zeigen.
Ich werde deshalb keine Änderungen an meinem Webseiten vornehmen und weiterhin CSS-Hacks einsetzen, wenn sie notwendig sind. Den Internet Explorer 7 werde ich erst dann berücksichtigen, wenn er auf dem Markt ist und eine entsprechende Verbreitung hat. Bis dahin sollen die Entwickler des IE 7 unter dem CSS-Chaos leiden, für das ihre Firma in den letzten Jahren gesorgt hat.
[via BeBlog und perun.net]
Category: Diverses
Irgendwann letzte Woche muss meine Fotogalerie ausgefallen sein. Ich hatte mich schon gewundert, warum der Feed der Galerie nicht mehr erreichbar ist, habe das Problem aber nicht weiter verfolgt. Am Donnerstag habe ich dann die Galerie besucht und festgestellt, dass kein Link mehr funktioniert.
Das ganze Elend mit der Fehlersuche möchte ich nicht weiter beschreiben, sonst gibt das hier einen mehrseitigen Artikel. Ich vermute, das ein Update des Apacheservers oder von PHP meiner etwas betagten Version der Gallery den Rest gegeben hat. Ich bin jetzt auf die aktuelle 1er Version umgestiegen.
Ich bin froh, das die Fotogalerie wieder läuft und hoffe, das nicht zu viele Besucher von dem Ausfall betroffen waren. Die häufigsten Suchanfragen sind übrigens "Tauben" und "Teddys" und mein Lieblingsreferer von letztem Monat ist "bild von einem teddy".
Das ganze Elend mit der Fehlersuche möchte ich nicht weiter beschreiben, sonst gibt das hier einen mehrseitigen Artikel. Ich vermute, das ein Update des Apacheservers oder von PHP meiner etwas betagten Version der Gallery den Rest gegeben hat. Ich bin jetzt auf die aktuelle 1er Version umgestiegen.
Ich bin froh, das die Fotogalerie wieder läuft und hoffe, das nicht zu viele Besucher von dem Ausfall betroffen waren. Die häufigsten Suchanfragen sind übrigens "Tauben" und "Teddys" und mein Lieblingsreferer von letztem Monat ist "bild von einem teddy".
02.10: Popups von Webstats4U
Category: Diverses

Ein paar Tage später kam die nächste Überraschung: Wenn ich meine Seite im Internetexplorer (ohne Popup-Blocker) aufrufe, öffnet sich im Hintergrund ein Popup mit Werbung für Hundefutter, Zeitschriftenabonnements, Onlinespiele oder Baufinanzierung. Die durch Webstats4U aufgerufen Popups sind besonders hinterlistig: sie öffnen sich erst, wenn die Seite vollständig geladen ist und verschwinden gleich wieder im Hintergrund. Abgesehen von einen kurzen Zucken bemerkt man sie erst, wenn man das ursprüngliche Fenster schließt. Das Cookie sorgt dafür, das die Popup Werbung nicht bei jedem Seitenaufruf aufgeht. Allerdings braucht man nur die entsprechenden Cookies zu löschen und das Spiel beginnt von vorne.
Was steckt dahinter? Die niederländische Firma Nedstat hat Nedstat Basic an die Firma ad pepper verkauft (Nedstat verkauft Nedstat Basic an ad pepper media). Und scheinbar wurde nicht nur der Name in Webstats4U geändert, sondern auch die Technik. Die Nutzer wurden zwar von Nedstat über die Änderungen informiert, aber was die neuen AGBs für sie wirklich bedeuten, wurde natürlich nicht so offen erläutert. So haben die Nutzer des kostenlosen Nedstat Basic jetzt Popup Werbung der Falk eSolutions AG auf ihren Seiten.
Für mich ist damit Schluss: für eine kostenlose Besucherstatistik lasse ich mir nicht meine Seite mit Popup Werbung verunstalten. Ich habe die Grafik von meiner Seite farbe-computer.de entfernt und meinen Account bei Webstats4U aufgelöst.
Im Heimatland von Nedstat gab es letztes Jahr einen Boykott-Aufruf von Webloggern gegen die Firma. Bei Weblogs mit hoher Traffic forderte Nedstat von den Betreibern, für jedes neue Posting einen neuen Zähler einzubauen. Das Logo der protestierenden Weblogger passt sehr gut zu meinen Ärger über die untergeschobenen Popups. Und die Besucherstatistiken können noch so gut sein, Popups lasse ich mir dafür nicht unterjubeln.
